Über die AÖV

Die Arbeitsgemeinschaft

Der Verein Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Verkehrsflughäfen (AÖV) ist die Interessensvertretung der Bundesländerflughäfen in Österreich. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft sind die Flughäfen Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg und Wien auf Geschäftsführungs- und operativer Ebene.

Zielsetzung der AÖV ist die Förderung der unternehmensübergreifenden Zusammenarbeit zwischen den österreichischen Verkehrsflughäfen. So forciert die AÖV den Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen den Mitglieder-Airports und ihren Fachverantwortlichen in operativen Bereichen, wie Winterdienst, Sicherheit, technischen Ausstattungen und betrieblichen Abläufen.

Bei Fragestellungen in den Themengebieten Sicherheit, Umwelt, Verkehrspolitik und regionale Bedeutung, die für die Flughäfen von Relevanz sind, versucht die AÖV die relevanten Stakeholder über die Position der Flughäfen zu informieren, Vor- und Nachteile angestrebter Lösungen zu evaluieren und durch Analysen und strategische Konzeptionen nützliche Basisinformationen zur Entscheidungsfindung bereitzustellen. Als Vertreter der gemeinsamen Interessen der österreichischen Verkehrsflughäfen ist die AÖV auch ein wichtiger Gesprächspartner für die Behörden und gesetzlichen Interessensvertretungen.

Geschichte

Die Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Verkehrsflughäfen (AÖV) wurde am 21. Juli 1955 gegründet. Flugkapitän Rudolf Hiller vom Flughafen Wien, Obermagistratsrat Dr. Josef Seitlinger, Flughafen Linz und Senatsrat Dr. Josef Brenner, Flughafen Salzburg waren die Proponenten des Vereins „Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Verkehrsflughäfen“ (AÖV), der mit Schreiben vom 21. Juni 1955 bei der Sicherheitsdirektion für Wien angemeldet wurde. Mit 19. Juli 1955 wurde der Genehmigungsbescheid erteilt.

Die konstituierende Mitgliederversammlung fand am 3. Oktober 1956 in Wien statt. Dabei wurde Capt. Hiller zum Präsidenten, Hr. Donner vom Flughafen Graz zum Vizepräsidenten und Hr. Moder zum Sekretär gewählt. Als Beisitzender wurde Hr. Dr. Brenner vom Flughafen Salzburg gewählt.

Zur Zeit des Staatsvertragsabschlusses bestanden sowohl in Wien als auch in den Bundesländern Betriebsgesellschaften für alle Verkehrsflughäfen und es war nahe liegend, sie im Zuge des Luftfahrt-Wiederaufbaues in einem Fachverband zusammenzufassen; ebenso nahe liegend, sich dabei an das Beispiel des vor ähnlichen Problemen stehenden Nachbarn anzulehnen. Dort war schon 1947/48 aus dem ehemaligen Reichsverband der Deutschen Flughäfen“ (dem 1938-45 zwangsläufig auch die österreichischen Flughäfen angehört hatten) eine lose Verbindung hervorgegangen, die sich 1950 als eingetragener Verein „Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen“ (ADV) konstituierte. Die AÖV trat der ADV als korrespondierendes Mitglied – in gleichem Status gehören ihr auch die Schweizer Verkehrsflughäfen an – bei.

Organisation

Die AÖV agiert als Verein und setzt sich aus einem Präsidium, einem Generalsekretariat und einzelnen Arbeitskreisen zusammen.

Präsidium

Das Präsidium wird alle zwei Jahre gewählt. Es setzt sich aktuell wie folgt zusammen:

Generalsekretariat

Das Generalsekretariat verwaltet die operative Administration der einzelnen Gremien.

  • Generalsekretär Wolfgang GALLISTL
  • Kassier Susanne VORDERLEITNER

Arbeitskreise

Operativ ist der Verein in mehrere Arbeitskreise unterteilt. Deren Aufgabe ist einerseits die Identifikation von möglichen Synergien und deren Nutzung (Testbetriebe zu technischen Abläufen, gemeinsame Nutzung von speziellem Flughafenequipment). Ebenso soll aber auch der regelmäßige und wechselseitige Informations- und Know-How-Austausch zu operativen, airportspezifischen Schwerpunktthemen gewährleistet sein. Folgende Themen werden in den Arbeitskreisen bearbeitet: Flugplatzbetrieb, Betriebswirtschaft und Recht, Personal, Planung, Bau und Umwelt, Security und Öffentlichkeitsarbeit.

Die Ergebnisse dieser Arbeiten der Arbeitskreise und Arbeitsgruppen laufen im Präsidium zusammen.